Monat: April 2022

Kooperation der Stiftung Anstoss zum Leben und der Obenstruthschule

Kooperation der Stiftung Anstoss zum Leben und der Obenstruthschule

„Kennenlern-Vormittag“ im TeamSportPark Zu einem ersten „Kennenlerntag“ waren die gesamte Schüler,- und Lehrerschaft der Obenstruthschule zu Gast bei der Stiftung „Anstoss zum Leben“ im Siegener Leimbachtal. Die Siegener Gemeinschaftsgrundschule wird in Zukunft zweimal monatlich vormittags mit jeweils zwei Klassen das Angebot der Stiftung nutzen und sich sportlich betätigen.

Das Ziel: mehr Sport, mehr Bewegung, mehr Integration, mehr Sprachförderung auf andere Art. Die Vorsitzende der Stiftung, Dagmar Utsch-Stichhan und Geschäftsleiterin Cornelia Bauer begrüßten die Jungen und Mädchen und die Lehrerschaft herzlich. Danach gab es kein Halten mehr. An verschiedenen Stationen konnten die Grundschulkinder viel erleben. Ob Cricket mit Henner Jung, Boccia, Fußball, Basketball, Weitsprung, Klettern, Schwingen oder Federball, den Kindern machte der Vormittag großen Spaß und entwickelte sich zu einem Highlight für alle.

Eine Slackline und eine Liane von Katja Seliger, Hoodis Erlebnispädagogik, waren immer wieder eine Herausforderung. Schulleiterin Sabine Wilker: „Diese Veranstaltung passt zum Leitbild der Schule. Schule der Vielfalt, Inklusion und Integration. Wir sind unheimlich dankbar über das Engagement der Stiftung und freuen uns über diesen Start in eine gute Zukunft.“ Der Kreis-Sportbund Siegen-Wittgenstein unterstützte die Veranstaltung mit verschiedensten Materialien.

Die Bubble-Balls machten den jungen Gästen besonderen Spaß. Mit einem leckeren Getränk und frischem Obst, gesponsert von Selgros Siegen, konnten sich die fast 130 Kinder stärken, bevor es mit Bussen wieder auf die Heimreise ging. 

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Get2Gether

Get2Gether

„Auf dem Platz wird deutsch gesprochen“ Wenn die 25-jährige Studentin Juliane Ziehlke am Fußballplatz in die Hände klatscht kehrt Ruhe auf dem Rasen ein.

Die Fußballer auf dem Gelände der Stiftung „Anstoss zum Leben“ im Leimbachtal hören zu, wenn die junge Frau redet. Jeden Montag um 18:30 Uhr ist der große Platz auf der Anlage für das Projekt „get2gether“ reserviert. 2015, dem Jahr der großen Flüchtlingsströme in die Republik, wurde das Projekt von der Universität Siegen und der Stiftung ins Leben gerufen. Es ist bis heute eine Erfolgsgeschichte.

Die Idee: Über sportliche Aktivitäten den Menschen aus aller Herren Länder auch die deutsche Sprache näher zu bringen. Bis zu 50 Besucher sind es an manchen Treffen, die hinter der Kugel herjagen. Anfang April sind es auch wieder über 20 Geflüchtete, die nach einer gemeinsamen Aufwärmrunde auf die Aufteilung der Teams warten.

Längst haben die aus dem arabischen Raum stammenden Männer akzeptiert, dass eine Frau sagt, wo es auf und neben dem Platz lang geht. Das war nicht immer so, erinnert sich die Lehramtsstudentin. Zu Beginn haben sich die jungen Männer aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak schwer getan ihr zur Begrüßung die Hand zu reichen. Das ist mittlerweile Geschichte.

Der 26-jährige Sherwan Alhussein stammt aus Syrien. Er studiert an der Uni in Siegen und spricht mittlerweile fast akzentfrei Deutsch. „Ich komme jeden Montag ins Leimbachtal. Ich würde mich freuen, wenn an unseren wöchentlich stattfindenden Treffen mehr Deutsche teilnehmen würden. Das könnte der Kommunikation nur guttun“, sagt der Syrer. „Das Sportprogramm „get2gether“ passt exakt in unsere Stiftungsphilosophie“, so die Vorsitzende Dagmar Utsch-Stichan. Vorstand und Beirat werden auch in Zukunft „get2gether“ unterstützen. 

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