Aktuelles

13.Juni 2022
Neue Geschäftsleitung
Wir heißen unsere neue Geschäftsleitung Annabell David herzlich willkommen im TeamSportPark. Annabell David ist 29 Jahre jung, sportbegeistert, hat viele gute Ideen und freut sich auf vielfältige neue Projekte und Begegnungen…weiter lesen
13.Juni 2022
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13.Juni 2022
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Wir heißen unsere neue Geschäftsleitung Annabell David herzlich willkommen im TeamSportPark. Annabell David ist 29 Jahre jung, sportbegeistert, hat viele gute Ideen und freut sich auf vielfältige neue Projekte und Begegnungen…weiter lesen

Kooperation der Stiftung „Anstoss zum Leben“– Obenstruthschule am Start

„Kennenlern-Vormittag“ auf dem Stiftungsgelände Zu einem ersten „Kennenlerntag“ waren letzten Freitag die gesamte Schüler,- und Lehrerschaft der Obenstruthschule zu Gast bei der Stiftung „Anstoss zum Leben“ im Siegener Leimbachtal. Die Siegener Gemeinschaftsgrundschule wird in Zukunft zweimal monatlich vormittags für jeweils zwei Klassen das Angebot der Stiftung nutzen und sich sportlich betätigen. Das Ziel: mehr Sport, mehr Bewegung, mehr Integration, mehr Sprachförderung auf andere Art. Die Vorsitzende der Stiftung, Dagmar Utsch-Stichhan und Geschäftsleiterin Cornelia Bauer begrüßten die Jungen und Mädchen und die Lehrerschaft herzlich. Danach gab es kein Halten mehr. An verschiedenen Stationen konnten die Grundschulkinder viel erleben. Ob Cricket mit Henner Jung, Boccia, Fußball, Basketball, Weitsprung, Klettern, Schwingen oder Federball, den Kindern machte der Vormittag großen Spaß und entwickelte sich zu einem Highlight für alle. Eine Slackline und eine Liane von Katja Seliger, Hoodis Erlebnispädagogik, waren immer wieder eine Herausforderung. Schulleiterin Sabine Wilker: „Diese Veranstaltung passt zum Leitbild der Schule. Schule der Vielfalt, Inklusion und Integration. Wir sind unheimlich dankbar über das Engagement der Stiftung und freuen uns über diesen Start in eine gute Zukunft.“ Der Kreis-Sportbund Siegen-Wittgenstein unterstützte die Veranstaltung mit verschiedensten Materialien. Die Bubble-Balls machten den jungen Gästen besonderen Spaß. Mit einem leckeren Getränk und frischem Obst, gesponsert von Selgros Siegen, konnten sich die fast 130 Kinder stärken, bevor es mit Bussen wieder auf die Heimreise ging.

Auf'm Platz wird deutsch gesprochen

Sportprogramm „get2gether“ von Uni und Stiftung ist ein Dauerbrenner Wenn die 25-jährige Studentin Juliane Ziehlke am Fußballplatz in die Hände klatscht kehrt Ruhe auf dem Rasen ein. Die Fußballer auf dem Gelände der Stiftung „Anstoss zum Leben“ im Leimbachtal hören zu, wenn die junge Frau redet. Jeden Montag um 18:30 Uhr ist der große Platz auf der Anlage für das Projekt „get2gether“ reserviert. 2015, dem Jahr der großen Flüchtlingsströme in die Republik, wurde das Projekt von der Universität Siegen und der Stiftung ins Leben gerufen. Es ist bis heute eine Erfolgsgeschichte. Die Idee: Über sportliche Aktivitäten den Menschen aus aller Herren Länder auch die deutsche Sprache näher zu bringen. Bis zu 50 Besucher sind es an manchen Treffen, die hinter der Kugel herjagen. Anfang April sind es auch wieder über 20 Geflüchtete, die nach einer gemeinsamen Aufwärmrunde auf die Aufteilung der Teams warten. Juliane spielt an diesem Abend in Mannschaft A rechte Verteidigerin. Auch Timo Glenewinkel (36), der zum „get2gether“ Team gehört, macht aktiv mit. Er hat sich für die ungeliebte Torwartposition entschieden. Längst haben die aus dem arabischen Raum stammenden Männer akzeptiert, dass eine Frau sagt, wo es auf und neben dem Platz lang geht. Das war nicht immer so, erinnert sich die Lehramtsstudentin. Zu Beginn haben sich die jungen Männer aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak schwer getan ihr zur Begrüßung die Hand zu reichen. Das ist mittlerweile Geschichte. Der 26-jährige Sherwan Alhussein stammt aus Syrien. Er studiert an der Uni in Siegen und spricht mittlerweile fast akzentfrei Deutsch. „Ich komme jeden Montag ins Leimbachtal. Ich würde mich freuen, wenn an unseren wöchentlich stattfindenden Treffen mehr Deutsche teilnehmen würden. Das könnte der Kommunikation nur guttun“, sagt der Syrer. „Das Sportprogramm „get2gether“ passt exakt in unsere Stiftungsphilosophie“, so die Vorsitzende Dagmar Utsch-Stichan. Vorstand und Beirat werden auch in Zukunft „get2gether“ unterstützen. Juliane Ziehlke ist bei ihren Wünschen für das Projekt recht bescheiden. „Es wäre toll, wir bekämen ein paar neue Spielbälle und gebrauchte Fußballschuhe gespendet. Super wäre auch die Verlegung der Bushaltestelle näher zum Sportzentrum. Unsere Teilnehmer reisen zu einem hohen Prozentsatz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an“, so die junge Studentin. Dann muss sie los. Die Jungs warten auf den Anstoss.

Radio Siegen Beiträge:

Stiftung plant "Leuchtturm-Projekt"

Im künftigen Outdoor-Fitness Parcours im Leimbachtal sollen Sport und Computerspiele verschmelzen Das ist ein Projekt in die Zukunft. Die Stiftung Anstoss zum Leben plant auf ihrem Gelände im Leimbachtal den Bau eines Outdoor-Fitness-Parcours. Dieser soll die bereits vorhandenen Sportanlagen, wie unter anderem Fußballfeld, Basketball- und Volleyballplätze maßgeblich abrunden. Wenn der vorgesehene Zeitplan umgesetzt werden kann, wird noch in diesem Jahr die Sportanlage in Betrieb gehen. Aktuell ist die Stiftung dabei mit der Münchener Innovationsmanufaktur ein Projekt zu entwickeln, das in der Kombination aus Sportgeräten und virtuellen Aktivitäten einem Quantensprung gleichkommt. Kinder und Jugendliche verbringen oft mehrere Stunden vor dem Computer, sodass sportliche Aktivitäten, die für die Entwicklung der Heranwachsenden so wichtig sind, auf der Strecke bleiben. Mit „Gaming for Gold“ erhofft man sich neue Wege zu gehen, um an junge Menschen heranzukommen und sie schließlich zum Sport zu animieren. Zur Ausgestaltung dieser Idee hatte sich in diesen Tagen, unter Leitung von Prof. Eckehard Fozzy Moritz, ein hochkarätig besetztes Forum zusammengefunden um Pläne zu entwickeln, wie dieses Projekt praktisch und im Sinne der Stiftung umgesetzt werden kann. Harald Peter, der als Vorstandsmitglied der Stiftung das Projekt federführend betreut, sprach davon, dass man „Bewegung neu denken müsse“. Junge Menschen seien nur noch schwer für sportliche Aktivitäten zu begeistern. Es sei die Kombination aus Spiel und Sport die man zusammenführen wolle, so Peter weiter. Prof. Eckehard Fozzy Moritz sprach von innovativen Designerperspektiven für Outdoor Sport- und Bewegungsgelände. Wissenschaftler verschiedener Universitäten mit enger Affinität zu diesem Thema gaben in ihren kurzen Impulsvorträgen Einblicke in ihre Arbeit, die die Themen Sport und virtuelle Welten bereits auf dem wissenschaftlichen Schirm haben. Die Vision in ein tragbares Konzept zu schmieden, war bei allen Teilnehmern deutlich zu spüren. Die Universität Siegen, als enger Kooperationspartner der Stiftung, hat sich bereits in verschiedenen Forschungsprojekten der Idee angenommen und stellte erste Arbeiten vor. Nun muss geprüft werden, wie eine finale Realisierung im Leimbachtal möglich ist.

Das Ahrtal-Projekt:​