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Inklusives Sportnetzwerk - Gemeinsam in Bewegung

Am Donnerstag, den 23.02.2023 haben wir, die Stiftung Anstoß zum Leben gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Universitätsstadt Siegen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein, dem Kreissportbund Siegen- Wittgenstein, der AWO Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe und die Gesellschaft für digitalisierte und nachhaltige Zusammenarbeit Siegen (DNZ) zur Auftaktveranstaltung des „Inklusiven Sportnetzwerks“ geladen.

Was ist das Inklusive Sportnetzwerk?

„Inklusion im Sport“ bildet das zentrale Thema des Netzwerkes, sowie der Vorsatz: „Nicht ohne uns, über uns!“. Das bedeutet, dass alle zukünftigen Entscheidungen mit und nicht über betroffenen Menschen getroffen werden sollen.

Sport ist für viele Menschen ein wichtiger Teil der Freizeitgestaltung und bietet neben den gesundheitlichen Aspekten beste Aktions-, Beteiligungs- und Mitwirkungschancen. Deshalb ist Sport auch gerade für Menschen mit Behinderung ein guter Ausgangspunkt zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gemeinsamer Sport hilft, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen und fördert Akzeptanz und Toleranz untereinander, die sich auch auf weitere gesellschaftliche Bereiche auswirken. Menschen mit Behinderung sind im organisierten Sport weiterhin unterrepräsentativ. Sport für Menschen mit Behinderung findet oft noch separat statt, zum Beispiel in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Zudem ist der Anteil der Menschen mit Behinderung, die keinen Sport treiben mit 55% sehr hoch. Dies liegt vor allem an fehlenden ortsnahen Angeboten und mangelhafter Zugänglichkeit.

Durch das „inklusive Sportnetzwerk“ soll sich dies für Siegen-Wittgenstein und Olpe ändern. Wir wollen über unsere Projektgruppe hinaus, für das Thema Inklusion im Sport sensibilisieren und Ressourcen bündeln. Dies war auch das Ziel der Auftaktveranstaltung. Mit den ca. 35 Gästen, darunter Familienangehörige beeinträchtigter Menschen, beeinträchtigte Menschen selbst und Menschen aus verschiedenen sozialen Einrichtungen, sowie einige andere Interessierte, tauschten wir uns nach einer kurzen Vorstellungsrunde über ihre bisherigen Erfahrungen, sowie über bestehende Barrieren aus. Wir sammelten aber auch die vorhandenen Ressourcen im Raum, wer was zu dem Netzwerk beitragen könnte und Ideen zur Ausgestaltung.

Letztendlich war es ein konstruktiver und arbeitsintensiver Abend mit vielen engagierten Menschen, die das gemeinsame Ziel verfolgen die regionale Sportlandschaft inklusiver zu gestalten.

Das nächste Treffen ist für April geplant, bei dem es schon um erste Schritte zur Umsetzung gehen wird.

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